Winmau World Masters - Tag 1

Nach einer gar nicht so langen Nacht hieß es bereits um 07:30Uhr aufstehen für die wackeren österreichischen Kämpfer um Ruhm und Ehre: Marco Jungwirth und Rene Hwizda.

Nach einem persönlichen Weckbesuch haben wir gemeinsam ein „Full English Breakfast“ in unserem The George Guest House genossen, bevor es dann mit Sack und Pack zu Fuß die knapp 10min bis zum Spielort ging.

Dort haben wir zunächst die Registrierung durchführen dürfen, bevor es in die heiligen Hallen des Bridlington Spa ging: Hier hat sich gesammelte Welt-Elite der BDO aus 40 verschiedenen Nationen versammelt, um den oder die Beste auszuspielen.

Für Marco ging es bereits pünktlich zum allgemeinen Spielbeginn um 10:00Uhr auf Board 48 (von 48) in sein erstes Spiel gegen den Belgier Wesley van de Voorde – kein Unbekannter: Bereits im Juli haben wir ihn im Zuge des Europe Cup Youth in Malmö kennen und fürchten gelernt. Der amtierende belgische Meister hat seine ersten drei Darts im ersten Leg im ersten Spiel gleich mit einer 180 begonnen – eine Kampfansage an unseren Oberösterreichischer Marco, der etwas fahrig in die Partie gestartet ist und den Vorsprung nicht mehr aufholen konnte. 1:0 Belgien. Das zweite Leg wiederum begann mit umgekehrten Vorzeichen: Hohe Scores haben Marco weit in Führung gebracht, bevor diese vermaledeiten Doppel den Vorsprung immer kleiner werden ließen und Wesley mit dem ersten Darts auch das zweite Leg zumachen konnte. 2:0 Belgien. Leg 3 war auf beiden Seiten von extremer Nervosität und daraus resultierenden nur mittelguten Scores geprägt, die beide in den Checkbereich brachte. Wiederum hatte aber der junge Belgier die Nase vorn und checkte zum 3:0. Das 4. Leg begann wiederum mit einer 180 des sehr sehr schnell spielenden Belgiers, der in weiterer Folge Marco nicht mehr aufholen ließ und mit einem schnellen Check Out das Match gewann und Marco somit bereits in Runde 1 aus dem Bewerb kegelte. Schade, denn da wäre durchaus was drin gewesen, aber der Belgier war am heutigen Tag der bessere Spieler.

Direkt im Anschluß um 10:25Uhr begann der Ernst des Lebens auch für unseren jungen österreichischen Meister Rene Hwizda. Mit William Byrne aus Irland hat er keinen einfachen Gegner erwischt, aber auch keinen der Top-Favoriten. Wir hoffen also das Beste. Für Rene ist das der allererste internationale Einsatz am Board außerhalb von Österreich und dementsprechend voller Respekt ging er auch an die Partie. Hoch motiviert, aber auch aufgeregt bis in die Haarspitzen startete er in das Spiel und musste am Anfang noch ein wenig mit der engen und lauten Umgebung kämpfen, die sein Gegner offenbar schon gewöhnt war. So kam es nach einem relativ unspektakulären Leg zum 1:0 für Irland. Rene haderte ziemlich mit den Darts, die erstaunlich oft aus dem Board fielen und ihm so leider nicht die notwendigen hohen Scores brachten, für die er eigentlich bekannt ist und mit denen er sich auch zu Recht den Meistertitel in Österreich geholt hat: 2:0 für Irland. Das dritte Leg begann deutlich besser und Rene konnte zeigen, dass er nicht durch Zufall hier am Start war. Seine Scores brachten ihn weit voran, da der junge Ire etwas ausgelassen hat, aber dann kamen auch Rene die Doppel in den Weg, die partout nicht getroffen werden wollten, wohingegen sein Gegner, schnell aufholte und mit dem ersten Checkdart gleich kurzen Prozess machte: 3:0 Irland. Letzte Chance für Rene, sich sein – in diesem Fall wiederum durchaus verdientes – Leg zu holen. Abwechslungsreiche Scores auf beiden Seiten machten es wieder zu einer dramatischen Entscheidung am Doppel. Genug Checkdarts hatte Rene, aber wieder war es der Gegner, der die größere Nervenstärke aufwies und mit dem letzten Dart der Partie diese auch für sich entscheiden konnte.

Leider sind damit gleich beide Österreicher bereits in der ersten Runde ausgeschieden und mussten Platz machen für die Spieler anderer Nationen. Nach dem obligatorischen Schreiben der folgenden Partie haben wir uns am Österreicher-Tisch versammelt, den wir am heutigen Tage zum Tisch der internationalen Freundschaft gemacht haben: Mit unseren Freunden aus Tschechien und Schweden haben wir die restlichen Spiele der Jugendlichen und auch Erwachsenen mitverfolgt, viele bekannte Gesichter der BDO getroffen und auch neue kennengelernt. So war es letztlich kein verlorener Tag und die Burschen haben nun Zeit, sich auf die am Donnerstag anstehenden World Youth Play Off (der Jugendbewerb zur Lakeside WM) vorzubereiten.

Die beiden qualifizierten Herren aus Österreich, Aaron Hardy und Sean Walsh, von denen es leider nur einer, nämlich Aaron, dann auch tatsächlich bis nach Bridlington geschafft hat, war die Gesamtausbeute ebenfalls deutlich hinter den Erwartungen: Auch für Aaron hieß es bereits in der ersten Runde Good bye: Gegen den Rumänen hatte Aaron zwar ausreichend Chancen, konnte diese aber nicht in einen Sieg verwandeln. Damit sind also alle Österreicher aus dem Bewerb ausgeschieden. Schade!

Nach Abschluss der Spiele (die Jugendlichen bis inklusive Halbfinale und bei den Erwachsenen bis Achtel- (Herren) bzw. Viertelfinale (Damen)) haben wir uns aufgemacht Richtung Guest House, um uns ein wenig frisch zu machen, bevor es zum Abendessen dann ins Buffalo's American Restaurant ging. Nach einem anschließenden abendlichen Spaziergang durch Bridlington und der ein oder anderen Partie Airhockey ging es dann zurück ins Hotel. Ein anstrengender Tag ist absolviert und zwei angenehme stehen bevor. 

Winmau World Masters - Anreise

Sonntag, 24-SEP-2017, Gegen 2 Uhr klingelt der Wecker für Rene Hwizda und Marco Jungwirth aus Oberösterreich – etwas später für Dietmar Schuhmann, den Jugendbetreuer au Wien.

Treffpunkt Flughafen war dann um 05:30Uhr. So konnten wir in aller Ruhe den Lieben auf Wiedersehen sagen, noch ein Kaffeetscherl zu uns nehmen und dann auch einchecke: Über Amsterdam sollte es dann weiter nach Leeds/Bradford gehen, wo ein Mietwagen auf uns wartet, der uns – rechtsgelenkt im Lande der Falschfahrer – dann nach Bridlington in George’s Guesthouse bringen sollte. Doch zunächst kam es erstmal anders. Dank Bodennebels (!!!) in Amsterdam konnte dort nur eine reduzierte Anzahl durch längere Frequenzen durchgeführt werden und wir mussten mit unserem Abflug in Wien warten…. Eineinhalb Stunden, bevor wir überhaupt losfliegen konnten. In Amsterdam angekommen, war natürlich unsere Sorge, dass wir unseren Anschlussflug nach Leeds verpasst haben könnten. Die Sorge war allerdings unbegründet, denn er ist nicht ohne uns abgeflogen. Also genau genommen ist er gar nicht abgeflogen, denn er wurde ersatzlos gestrichen und wir hatten eine kurze Phase der Ziellosigkeit in Amsterdam zu überwinden. Allerdings war KLM ziemlich flott mit der Alternativlösung: Weiterflug nach Belfast, um dann dort in einen Kurzstreckenflug nach Leeds umzusteigen. So mussten wir zwar in Amsterdam und danach in Leeds jeweils rund 3 Stunden warten, konnten dann aber kurz nach 21Uhr Ortszeit (Eine Stunde Zeitverschiebung – also 22:00Uhr MEZ) endlich in Leeds wieder festen Boden betreten.

Dort wartete zum Glück auch noch unser Mietwagen – ein sensationeller Vauxhall Corsa (was es hier alles gibt) – auf uns und wir konnten rechtsgelenkt auf der linken Seite der Fahrbahn bei leichtem Nieselregen Richtung Bridlington losdüsen. Unterwegs haben wir noch ein wenig über Land und Leute kennengelernt, die ein oder andere Kirche und das Stadtzentrum von Leeds unsicher gemacht, bevor es Überland erst gen York und dann weiter nach Bridlington ging. Hier hat uns unsere Landlady Amanda schon sehnsüchtig erwartet und uns einen warmen Empfang bereitet. Wir dürfen in einer Bed and Breakfast-Pension in typisch englischem Stil wohnen, die wirklich jeglichem Klischee über England entspricht. Super. Schöner kann man sich eigentlich einen Besuch in England nicht vorstellen.

Nach einer etwas längeren Parkplatzsuche war dann gegen Mitternacht endlich der Tag zu Ende und wir durften uns in die Federn hauen. Anstrengend wars, aber am Ende hat doch alles geklappt. Jetzt kann einem erfolgreichen Tag bei der Winmau World Masters 2017 nichts mehr im Wege stehen. Gute Nacht!

+++ Team Austria goes Winmau World Masters +++

 

Herren:
Aaron Hardy
Sean Walsh

Jugend:
Rene Hwizda
Marco Jungwirth

 Wir wünschen unseren Teilnehmern viel Erfolg und allzeit Good Darts, auf dass Sie Österreich würdig vertreten.

Europe Cup Youth 2017 - Der Bericht

Europe Cup Youth 2017 - Der Bericht

Dank des Jugend-Team-Betreuer Dietmar Schuhmann haben wir einen tollen Bericht über unser Jugend Nationalteam, bei ihrem Einsatz in Malmö/Schweden.

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ÖMS 2017 Herren Einzel

 

Einladung zur Neuaustragung der
Österreichische Steeldarts Meisterschaft 2017
im
Herren Einzel
2. Juli 2017

Spielort: Mühlbachwirt, Kirchenplatz 8, 2512 Tribuswinkel

Beginn: 12:00 Uhr, Nennschluss 11:30
Modus : 501 double out, einfach KO, best of 7 Legs

Der Österreichische Einzel-Meister bekommt einen Zuschuss von € 150.- bei Teilnahme an der Winmau!

Es gelten die Bekleidungsvorschriften des ÖDV!

Da es sich um eine Neuaustragung handelt (die ursprüngliche Meisterschaft musste wegen eines Fehlers im Turnierprogramm abgebrochen werden) sind alle Spieler die eine ÖDV-Spielerlizenz haben spielberechtigt. Ausnahmen: Bei der WDF/BDO nicht spielberechtigte Spieler sind nicht zugelassen. Es dürfen nur Spieler mit Hauptwohnsitz in Österreich teilnehmen. Im Zweifelsfall entscheidet der Vorstand über die Teilnahme.

Veranstalter u. Turnierleitung: Österreichischer Dartsverband
http://www.dartsverband.at/

Die sportliche Leitung weist unter Berücksichtigung des Antidopinggesetzes darauf hin, dass jeder Teilnehmer der ÖMS zu einer Dopingkontrolle aufgefordert werden kann.

Mit dem Erscheinen am Veranstaltungsort erlaubt die erscheinende Person fotografiert und gefilmt zu werden und stimmt auch einer etwaigen Veröffentlichung dieser Aufnahmen zu.

Europe Cup Youth 2017

Mit Stolz darf der ÖDV das aktuelle Jugendnationalteam vorstellen, das im kommenden Juli unser Land beim Europe Cup Youth in Malmö/Schweden vertreten wird:

Zusammen mit unseren Jugendbetreuern Dietmar Schuhmann und Katrin Spitzer werden wir uns in den kommenden Wochen vorbereiten und alles für Österreich geben.

Dazu wünschen wir unserem Team alles erdenklich Gute und vor allem Good Darts!

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