Zusammenschluß ÖDV/ÖDSO

Zusammenschluß ÖDV/ÖDSO

Um Unklarheiten/Gerüchte aus der Welt zu schaffen, möchte der ÖDV folgendes klarstellen:

Es wird sehr aktiv an der Fusion gearbeitet!

Da dafür einige administrative Aufgaben zu bewältigen sind (gemeinsames Regelwerk und Statuten, Strafgericht, Besetzung der Vorstandsposten und Aufgabenverteilung, ein Beitrag für alle Spieler um die wichtigsten zu nennen) ist es noch nicht zum endgültigen Zusammenschluß gekommen.

Sobald alles bei einer gemeinsamen Generalversammlung beschlossen wurde und schriftlich festgehalten wurde, informieren wir euch selbstverständlich umgehend!

Mit dartsportlichen Grüßen
Der ÖDV Vorstand

Österreichische Vereinsmeisterschaft 2017- Meldungen

Bisher gemeldete Vereine:

Crazy Arrows 
DC Darts-Control 
Bad Boys 
ASKÖ DC Dart Fuchs
ÖDSV Babylon

Österreichische Vereinsmeisterschaft 2017 - Einladung

 17. Österreichische Vereinsmeisterschaft

25.-26. November 2017

ASKÖ DC Dart Fuchs
Chicago Billards
Lagerstraße 3
9400 Wolfsberg

Freitag: 19:30 Warm Up
  Turnierleitung:  ASKÖ DC Dart Fuchs
Samstag: 9:30 Kapitänssitzung (Teilnahme verpflichtend)
  10:00 Beginn der Meisterschaft, Turnierleitung: ÖDV
Sonntag: 9:30 Fortsetzung des Bewerbes
  im Anschluss Siegerehrung

 

Mannschaftsgebühr € 15.-

Mannschaftsnennung bis 3. November 2017
Formlos per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spielernennung bis 10. November 2017
Mittels Meldeformular (auf der ÖDV-HP unter Downloads/Formulare herunterladen) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Achtung: Es können maximal 16 Teams an der diesjährigen VMS teilnehmen! Die Nennungen werden nach ihrem Eintreffen gereiht!

 Es gelten die Richtlinien und Vorschriften des ÖDV!

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Winmau World Masters - Rückreise

Der allerletzte Tag für das Team Austria in England begann – wie bereits zur angenehmen Routine geworden – mit dem leckeren Full English Breakfast im The George Guest House Bridlington um halb Neun.

Danach hatten alle gut 90 Minuten zum Packen und Abmarschbereitschaft herstellen. Checkout im Guesthouse, dann einladen in den guten Vauxhall Corsa und dann ging‘s wieder Richtung Bridlington Spa – genauer gesagt zum Café Marina zu einem kleinen Geocaching Event im Herzen von Bridlington. Nach einer guten halben Stunde ging es dann auch endlich los mit der Fahrt nach Leeds, von wo wir um 17:20Uhr gen Amsterdam abfliegen sollen. Damit haben wir also noch genug Zeit, um den ein oder anderen Stop einzulegen, was zu essen und natürlich auch noch zu tanken, bevor wir den Wagen dann am Flughafen wieder abgegeben haben.

Mit dem Shuttlebus dann direkt vor die Abflughalle, wo uns gleich die erste Überraschung erwartet hat: Genau in der Sekunde, als wir die Halle betreten haben, hat unser Check-In-Schalter geöffnet. Perfekt. So kann der Tag ja nur gut werden. A bisserl komisch kam es uns allerdings schon vor, dass für ale anderen Flüge die Gates bereits bekannt waren, nur für unseren noch nicht. Nun ja…. Wenige Minuten später dann tatsächlich die Gewissheit: Mindestens eine Stunde Verspätung, weil der Flieger noch gar nicht in Leeds ist. Also haben wir eine zusätzliche Stunde am Flughafen Leeds/Bradford verbracht, bevor es dann auch tatsächlich gen Amsterdam ging.

Dort angekommen hatten wir sensationelle 15 Minuten Zeit und durften einmal den kompletten Flughafen zu Fuß durchqueren. Mit viel Elan haben wir das auch geschafft und tatsächlich als allerletzte den Flieger erreicht. Direkt nach uns wurde das Boarding geschlossen. Perfektes Timing – und schon ging es in die Lüfte Richtung Wien, das wir dann mit einer insgesamt nur 30minütigen Verspätung im Vergleich zum Ur-Plan erreicht haben. Endlich wieder österreichischen Boden unter den Füßen. Gleich nach der Landung, wenn alle Passagiere wieder gleichzeitig den Flugmodus ihrer Handys deaktivieren, kamen dann auch schon die ersten SMS ein. Eines war besonders bemerkenswert: KLM hat uns in perfektem französisch darüber informiert, dass unser Gepäck leider nicht ganz so flott in Amsterdam unterwegs war wie wir und deswegen noch in Holland liegt. Na bumm. Irgendwie haben wirs wirklich mit dem Gepäck. Jedenfalls gleich zum Lost&Found-Schalter, bevor alle anderen Passagiere auch drauf kommen, dass ihnen was fehlt, Kaszettln ausgefüllt – langsam haben wir ja Routine drin – und dann wurden wir auch schon von unseren Lieben abgeholt.

Für Marco und Rene dauert die Reise noch rund 2 Stunden länger bis nach Oberösterreich, aber auch sie haben wohlbehalten die heimatlichen Gefilden wieder erreicht.

Mittlerweile ist unser Gepäck auch schon wieder in Österreich und zumindest Dietmar’s Gepäck ist schon gratis bis nach Hause geliefert worden. Sensationeller Service.

In diesem Sinne haben wir eine aufregende und spannende Woche bei der 44. Winmau World Masters in Bridlington erlebt und dürfen ob der erreichten Ergebnisse durchaus zufrieden sein. Bei der Winmau selbst hätte es natürlich schon a bisserl mehr sein dürfen und auch können, aber Marcos Erreichen des Achtelfinales – also der besten 16 der Welt – ist schon mehr als einfach nur zufriedenstellend. Rene hat vor allem wichtige internationale Erfahrung gesammelt und festgestellt, dass Bridlington nicht Wolfsberg ist und ein ÖDV-Ranglistenturnier keine Winmau. Dementsprechend war die Nervosität hoch und hat bessere Ergebnisse verhindert. Schade, aber diese wichtige Erfahrung wird ihn weiterbringen und wir sind uns sicher, dass wir noch einiges von Rene hören werden – auch international.

Wir hoffen, Euch haben die Berichte von der Winmau gefallen und freuen uns natürlich über konstruktives Feedback!

Dietmar Schuhmann
ÖDV Jugendbetreuer
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Winmau World Masters - Tag 4 - Qualifier Lakeside WM

Die letzte Veranstaltung hier in Bridlington war der heutige Qualifier für die Lakeside WM im Jänner.

Die Damen mussten um 2 verbliebene freie Plätze spielen und die Herren um 4. Für Österreich am Start war Aaron Hardy, der auch am heutigen Tag trotz familiärer Unterstützung unglücklich ausgeschieden ist. Immer vorn dabei, in allen Sets ein Decider und immer am Doppel gescheitert. Mehr als einfach nur Unlucky.

Im Jugendbereich sind für Österreich zwei Oberösterreicher in den Bewerb gestartet: Rene Hwizda, amtierender österreichischer Meister, und Marco Jungwirth, zum Stichtag führender der Jugendrangliste.

Rene ist in der ersten Runde auf einen uns (noch) unbekannten spanischen Jugendspieler gestoßen, der das Wort Nervosität wohl nicht mal buchstabieren kann. Souverän konnte er im ersten Leg hohe Scores und auch einen schnellen Check ins Board schrauben, ohne, dass Rene wirklich ins Spiel gefunden hat. Das zweite Leg hat Rene begonnen und endlich auch ins Spiel gefunden. Mehrere Tripple haben beide Spieler recht schnell in den Finishbereich gebracht und nachdem David Rodriguez bereits einen Checkdart vergeben hatte, konnte Rene nach einem Verflieger in die Doppel5 in der nächsten Aufnahme den dritten Dart in die Doppel 15 setzen. Im dritten Leg, Anwurf Rodriguez, begann die Partie langsam wirklich Fahrt aufzunehmen und mehrere 100+ Würfe konnte der junge Spanier auch mit 21 Darts für sich entscheiden. Nun stand Rene unter Druck, konnte aber souverän auftrumpfen und zeigen, dass er auch zu Recht österreichischer Meister ist. Super runtergescort und mit dem 1. Checkdart auch ausgemacht. Seinen Gegner hat er dabei auf 124 Rest gelassen. Nachdem jeder der Burschen seinen Anwurf durchbringen konnte, ging es nun in de Decider, Anwurf Spanien. David Rodriguez konnte nicht mehr an die vorherigen Legs anschliessen  - Rene allerdings auch nicht. Beide hoch nervös haben sich leidlich heruntergespielt und obwohl sich Rene noch mit 93 in den Finishbereich gebracht hat, konnte David dafür einen schnellen Check zum Gesamtsieg hinnehmen. Damit ist Rene leider mit 2:3 ausgeschieden.

Sein erstes Spiel der heutigen Quali konnte Marco Jungwirth souverän durch Nicht-Antritt des Gegners für sich entscheiden und in die 2. Runde weiterkommen.

Dort wartete dann mit Brandon Nicoll ein bereits aus Malmö bekannter junger Schotte, der keinen Zweifel aufkommen lassen wollte, wer aus dieser Partie weiterkommt. Sauber gescort und schnell gecheckt. Dieses Rezept zum 1:0 wollte er wohl auch für die anderen Legs umsetzen – allerdings hatte Marco da was dagegen. Auch er hat ein Leg gebraucht, um die Tripple für sich zu entdecken und führte bis auf die Doppel. Die jedoch haben sich etwas geziert bis er den letzten Dart endlich in die erlösende Doppel 5 setzen konnte. Auch im folgenden Leg gab es wieder mehrere 100+-Würfe auf beiden Seiten zu sehen und mit dem eigenen Anwurf konnte der Highlander trotz 6 Checkdarts von Marco das Leg für sich entscheiden. Anwurf Marco im 4. Leg und wieder ging es im Sauseschritt und mit hohen Scores auf die Doppel zu. Brandon hatte auch bereits 2 Matchdarts auf Doppel14, die er aber nicht nutzen konnte. Marco ließ sich daraufhin nicht zweimal bitten und sicherte sich das Leg mit der Doppel 16. Auch Marco musste also in den Decider, den sich Brandon wohl nicht gewünscht hatte, denn auf einmal konnte er kaum nennenswert scoren – Marco dagegen sehr wohl – sehr zur Freude der Fans und des Teammanagers Dietmar Schuhmann. Während Marco schon auf 32 Rest stand, konnte sich Brandon in einem letzten Aufbäumen noch mit 140 auf 36 Rest stellen, was ihm aber nichts mehr nutzte, da Marco eiskalt den nächsten Matchdart zielsicher ins Doppel schrauben konnte. Ein tolles erstes Spiel, mit dem er in Runde 3 weiterkommen konnte.

Hier durfte er wieder auf Schottland treffen. Diesmal in Gestalt von Chloe O’Brien – eine junge Dame, die bereits zwei Burschen eliminieren konnte und damit bereits bewiesen hat, dass gerade im Jugendbereich die Mädels durchaus mithalten können mit den Burschen. In diesem Spiel jedoch konnte sie gerade am Anfang nicht ihre volle Stärke abrufen – im Gegensatz zu Marco, der wohl nichts mehr fürchtete, als gegen das Mädel zu verlieren. Dementsprechend motiviert konnte er souverän scoren und mit dem 2. Dart auch schnell auschecken. Gleiches Spiel im 2. Leg: 2:0. Im dritten Leg hat sich die junge Schottin dann doch dran erinnert, dass sie gut Darts spielen kann und brachte Marco mit gleich 3 100+ Würfen ziemlich in Bedrängnis. Allerdings so gut sie die Tripple traf, so schlecht lief es für sie bei den Doppeln und Marco konnte sich bis auf 57 runterspielen. Eine souveräne Tripple 17 ließ 6 Rest, die er dann so ausmachen konnte, als ob er nie was anderes getan hätte: 3:0 und weiter in Runde 4 – immerhin die besten 16 Spieler des Turniers.

In Runde 4 stand der erste große Name im Jugenddart auf der To-Do-List: Keane Barry aus Irland, 2. Platz bei der Winmau am Dienstag und absoluter Favorit. Als genau dieser ist Keane auch in die Partie gestartet. Marco war sichtlich beeindruckt von der Spielklasse und obwohl er im Juli in Schweden sogar sein Leg im Teambewerb gegen Keane gewinnen konnte, ging diesmal nichts zamm. Die 5 war sein liebster Freund und ist öfter gefallen als jede andere Zahl – leider. Keane dagegen hat nichts anbrennen lassen und ist seiner Favoritenrolle mehr als gerecht geworden: Hohe Scores und schnelle Checks haben Marco keinen einzigen Checkdart gelassen. Im dritten und letzten Leg konnte Kean sogar noch ein Ausrufezeichen mit einem 120er-Finish setzen. 0:3 und damit war das Abenteuer für Marco auch vorbei.

Andere große Namen hatten bereits das Feld räumen und schon viel früher ausscheiden müssen: Wessel Nijman, Marvin van Velzen, Nico Blum, Keelan Kay, Jarred Cole, Jack Vincent, Nathan Girvin oder Levy Frauenfelder um nur einige zu nennen. Von daher ist das Ergebnis durchaus als Erfolg zu sehen und versöhnt uns aus österreichischer Sicht wieder ein bisschen mit dem Ausflug nach Bridlington. Nach dem obligatorischen Schreiben der nächsten Partie haben wir uns noch die restlichen Spiele angesehen und gratulieren den beiden Finalisten, die dann im Jänner auf der Lakeside WM das Finale gegeneinander spielen werden, ganz ganz herzlich:  Justin van Tergouw aus Holland und Keane Barry aus Irland.

Als Abschluss des Tages sind wir noch eine Runde bowlen gegangen und haben uns Abends ein gemeinsames Abendessen zur Endbesprechung im Steakhouse gegönnt. Danach heisst es noch Koffer packen, schlafen und morgen geht’s dann auch schon wieder zurück. Bericht dazu folgt anschließend.

Winmau World Masters - Tag 3

Der dritte und letzte Tag der diesjährigen, 44. Winmau World Masters begann erst nachmittags mit sämtlichen restlichen Spielen der Finals.

Nach dem wie immer vorzüglichen Frühstück in unserer Heimstätte, dem The George Guest House in Bridlington, haben wir uns heute einen gemeinsamen Vormittag mit der Erkundung der Umgebung vorgenommen. So haben wir nicht nur Bridlington, sondern auf die umliegenden kleinen Dörfer für uns entdeckt und Gerüchte besagen, dass es auch für die Burschen gar nicht so schlimm war. A bisserl Kultur muss halt schon sein.

Nachmittags haben wir uns dann wieder in das Bridlington Spa aufgemacht, um uns dort mit Barbora und Daniel zu treffen und gemeinsam die Finals anzuschauen. Spannende Spiele waren dabei und insbesondere das sensationelle Abschneiden von Gabriel „Gaga“ Clemens hat uns natürlich gefallen – an dieser Stelle nochmals die herzlichsten Glückwünsche zu 3. Platz.

Nachdem morgen die World Youth Play Off (der Jugendbewerb zur Lakeside WM) stattfinden und unsere Burschen dort in bester Verfassung antreten sollen haben wir uns dann auch recht frühzeitig bereits nach Hause aufgemacht. Ausreichend Schlaf sollte das mindeste sein, was uns zur Verfügung steht. In diesem Sinne: Drückts unseren Burschen die Daumen für morgen!

Winmau World Masters - Tag 2

Am heutigen 2. Tag der Winmau World Masters in Bridlington/UK standen die Bühnenspiele am Programm: Mädchen und Burschen-Finale sowie die Viertelfinalspiele der Damen und Achtelfinale für die Herren. Es ist also keine Schande, dass keiner unserer beiden Burschen heute auf der Bühne spielt, denn bei den Burschen hieß die Paarung: Keane Barry aus Irland gegen Nico Blum aus Deutschland.

Begonnen hat unser Tag aber natürlich wieder mit einem vorzüglichen Frühstück in The George Guest House, in dem wir wieder eine sehr angenehme Nacht verbracht haben. Für Dietmar hieß es also auch heute wieder „Full English Breakfast, wohingegen die Burschen lieber auf Cornflakes umgestiegen sind. Da die ersten Spiele heute erst um 14:00Uhr begonnen haben, war der Vormittag zur freien Gestaltung. Während Dietmar auf Geocaching Tour in und um Bridlington war, vergnügten sich Marco und Rene lieber im Schwimmbad. Treffen war dann wieder um 13:00Uhr, um gemeinsam Mittag zu essen – dieses Mal im amerikanischen Feinschmecker-Restaurant mit der Krone. Auf dem Weg in die Halle haben wir uns wieder mit unseren tschechischen Freunden getroffen und uns nichtsahnend in die Halle begeben wollen – nur brauchts für die beiden Finaltage Eintrittskarten – auch für die Spieler. Also am Ticketschalter angestellt und nach immerhin 5 Pfund pro Jugendspieler und 25 Pfund für den Jugendbetreuer dürfen wir nun die beiden folgenden Tage die Finals live anschauen.

Leider haben wir durch die Anstehaktion gleich beide Jugend-Finale verpasst und konnten nicht live sehen, wie Beau Greaves aus England gegen Katie Sheldon aus Irland gewonnen hat und somit die Siegerin bei den Mädchen wurde. Auch verpasst haben wir die Partie von Keane Barry aus Irland gegen Nico Blum aus Deutschland, dem wir natürlich insbesondere die Daumen gedrückt haben. Und er hat uns nicht enttäuscht. Im Decider behielt er die Nerven und konnte so mit den Gesamtsieg erringen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmal dazu!

Während nun die Damen- und Herren-Finals eines nach dem anderen über die Bühne ging und wir mit Nick Rolls und Antony Dundas gleich zwei tolle MC bei der Arbeit bewundern durften, haben wir auch hervorragende Darts gesehen und auch sensationelle Überraschungen. So hat sich gleich im Viertelfinale Deta Hedman verabschieden müssen – ebenso wie Scott Mitchell oder Ross Montgomery bereits im Achtelfinale bei den Herren. Besonders erfreulich war aber der Sieg von Gabriel „Gaga“ Clemens aus dem Saarland, der in einer spannenden Partie Chris Landman aus Holland sensationell besiegen konnte und damit ins Viertelfinale eingezogen ist. Parallel dazu wurden auch die ersten Runden im Bewerb für körperlich beeinträchtigte Personen (disabled) ausgetragen, die allerdings ohne österreichische oder deutsche Beteiligung von statten gingen.

Nach den spannenden Partien haben wir uns entschieden selbst auch noch ein bisschen was sportliches zu tun und sind auf zwei Runden Bowling spielen gegangen. Mit Barbora Hospodarska und Dan Varga haben wir gleich zwei tschechische Bowling-Talente entdeckt. Leider schließt in England alles deutlich früher als im Rest von Europa, so dass wir uns noch umorientiert haben und ins „Greyhound“ an die Dartboards gewandert sind. Dort haben wir gemeinsam mit den Jugendspielern aus Holland und Gibraltar trainiert und hoffentlich die Chance auf ein Weiterkommen am Donnerstag erhöht.

Nach einem langen Tag sind die müden Krieger dann heim ins Guest House in die Heia. Wir sind schon gespannt auf den morgigen Tag.

Winmau World Masters - Tag 1

Nach einer gar nicht so langen Nacht hieß es bereits um 07:30Uhr aufstehen für die wackeren österreichischen Kämpfer um Ruhm und Ehre: Marco Jungwirth und Rene Hwizda.

Nach einem persönlichen Weckbesuch haben wir gemeinsam ein „Full English Breakfast“ in unserem The George Guest House genossen, bevor es dann mit Sack und Pack zu Fuß die knapp 10min bis zum Spielort ging.

Dort haben wir zunächst die Registrierung durchführen dürfen, bevor es in die heiligen Hallen des Bridlington Spa ging: Hier hat sich gesammelte Welt-Elite der BDO aus 40 verschiedenen Nationen versammelt, um den oder die Beste auszuspielen.

Für Marco ging es bereits pünktlich zum allgemeinen Spielbeginn um 10:00Uhr auf Board 48 (von 48) in sein erstes Spiel gegen den Belgier Wesley van de Voorde – kein Unbekannter: Bereits im Juli haben wir ihn im Zuge des Europe Cup Youth in Malmö kennen und fürchten gelernt. Der amtierende belgische Meister hat seine ersten drei Darts im ersten Leg im ersten Spiel gleich mit einer 180 begonnen – eine Kampfansage an unseren Oberösterreichischer Marco, der etwas fahrig in die Partie gestartet ist und den Vorsprung nicht mehr aufholen konnte. 1:0 Belgien. Das zweite Leg wiederum begann mit umgekehrten Vorzeichen: Hohe Scores haben Marco weit in Führung gebracht, bevor diese vermaledeiten Doppel den Vorsprung immer kleiner werden ließen und Wesley mit dem ersten Darts auch das zweite Leg zumachen konnte. 2:0 Belgien. Leg 3 war auf beiden Seiten von extremer Nervosität und daraus resultierenden nur mittelguten Scores geprägt, die beide in den Checkbereich brachte. Wiederum hatte aber der junge Belgier die Nase vorn und checkte zum 3:0. Das 4. Leg begann wiederum mit einer 180 des sehr sehr schnell spielenden Belgiers, der in weiterer Folge Marco nicht mehr aufholen ließ und mit einem schnellen Check Out das Match gewann und Marco somit bereits in Runde 1 aus dem Bewerb kegelte. Schade, denn da wäre durchaus was drin gewesen, aber der Belgier war am heutigen Tag der bessere Spieler.

Direkt im Anschluß um 10:25Uhr begann der Ernst des Lebens auch für unseren jungen österreichischen Meister Rene Hwizda. Mit William Byrne aus Irland hat er keinen einfachen Gegner erwischt, aber auch keinen der Top-Favoriten. Wir hoffen also das Beste. Für Rene ist das der allererste internationale Einsatz am Board außerhalb von Österreich und dementsprechend voller Respekt ging er auch an die Partie. Hoch motiviert, aber auch aufgeregt bis in die Haarspitzen startete er in das Spiel und musste am Anfang noch ein wenig mit der engen und lauten Umgebung kämpfen, die sein Gegner offenbar schon gewöhnt war. So kam es nach einem relativ unspektakulären Leg zum 1:0 für Irland. Rene haderte ziemlich mit den Darts, die erstaunlich oft aus dem Board fielen und ihm so leider nicht die notwendigen hohen Scores brachten, für die er eigentlich bekannt ist und mit denen er sich auch zu Recht den Meistertitel in Österreich geholt hat: 2:0 für Irland. Das dritte Leg begann deutlich besser und Rene konnte zeigen, dass er nicht durch Zufall hier am Start war. Seine Scores brachten ihn weit voran, da der junge Ire etwas ausgelassen hat, aber dann kamen auch Rene die Doppel in den Weg, die partout nicht getroffen werden wollten, wohingegen sein Gegner, schnell aufholte und mit dem ersten Checkdart gleich kurzen Prozess machte: 3:0 Irland. Letzte Chance für Rene, sich sein – in diesem Fall wiederum durchaus verdientes – Leg zu holen. Abwechslungsreiche Scores auf beiden Seiten machten es wieder zu einer dramatischen Entscheidung am Doppel. Genug Checkdarts hatte Rene, aber wieder war es der Gegner, der die größere Nervenstärke aufwies und mit dem letzten Dart der Partie diese auch für sich entscheiden konnte.

Leider sind damit gleich beide Österreicher bereits in der ersten Runde ausgeschieden und mussten Platz machen für die Spieler anderer Nationen. Nach dem obligatorischen Schreiben der folgenden Partie haben wir uns am Österreicher-Tisch versammelt, den wir am heutigen Tage zum Tisch der internationalen Freundschaft gemacht haben: Mit unseren Freunden aus Tschechien und Schweden haben wir die restlichen Spiele der Jugendlichen und auch Erwachsenen mitverfolgt, viele bekannte Gesichter der BDO getroffen und auch neue kennengelernt. So war es letztlich kein verlorener Tag und die Burschen haben nun Zeit, sich auf die am Donnerstag anstehenden World Youth Play Off (der Jugendbewerb zur Lakeside WM) vorzubereiten.

Die beiden qualifizierten Herren aus Österreich, Aaron Hardy und Sean Walsh, von denen es leider nur einer, nämlich Aaron, dann auch tatsächlich bis nach Bridlington geschafft hat, war die Gesamtausbeute ebenfalls deutlich hinter den Erwartungen: Auch für Aaron hieß es bereits in der ersten Runde Good bye: Gegen den Rumänen hatte Aaron zwar ausreichend Chancen, konnte diese aber nicht in einen Sieg verwandeln. Damit sind also alle Österreicher aus dem Bewerb ausgeschieden. Schade!

Nach Abschluss der Spiele (die Jugendlichen bis inklusive Halbfinale und bei den Erwachsenen bis Achtel- (Herren) bzw. Viertelfinale (Damen)) haben wir uns aufgemacht Richtung Guest House, um uns ein wenig frisch zu machen, bevor es zum Abendessen dann ins Buffalo's American Restaurant ging. Nach einem anschließenden abendlichen Spaziergang durch Bridlington und der ein oder anderen Partie Airhockey ging es dann zurück ins Hotel. Ein anstrengender Tag ist absolviert und zwei angenehme stehen bevor. 

Winmau World Masters - Anreise

Sonntag, 24-SEP-2017, Gegen 2 Uhr klingelt der Wecker für Rene Hwizda und Marco Jungwirth aus Oberösterreich – etwas später für Dietmar Schuhmann, den Jugendbetreuer au Wien.

Treffpunkt Flughafen war dann um 05:30Uhr. So konnten wir in aller Ruhe den Lieben auf Wiedersehen sagen, noch ein Kaffeetscherl zu uns nehmen und dann auch einchecke: Über Amsterdam sollte es dann weiter nach Leeds/Bradford gehen, wo ein Mietwagen auf uns wartet, der uns – rechtsgelenkt im Lande der Falschfahrer – dann nach Bridlington in George’s Guesthouse bringen sollte. Doch zunächst kam es erstmal anders. Dank Bodennebels (!!!) in Amsterdam konnte dort nur eine reduzierte Anzahl durch längere Frequenzen durchgeführt werden und wir mussten mit unserem Abflug in Wien warten…. Eineinhalb Stunden, bevor wir überhaupt losfliegen konnten. In Amsterdam angekommen, war natürlich unsere Sorge, dass wir unseren Anschlussflug nach Leeds verpasst haben könnten. Die Sorge war allerdings unbegründet, denn er ist nicht ohne uns abgeflogen. Also genau genommen ist er gar nicht abgeflogen, denn er wurde ersatzlos gestrichen und wir hatten eine kurze Phase der Ziellosigkeit in Amsterdam zu überwinden. Allerdings war KLM ziemlich flott mit der Alternativlösung: Weiterflug nach Belfast, um dann dort in einen Kurzstreckenflug nach Leeds umzusteigen. So mussten wir zwar in Amsterdam und danach in Leeds jeweils rund 3 Stunden warten, konnten dann aber kurz nach 21Uhr Ortszeit (Eine Stunde Zeitverschiebung – also 22:00Uhr MEZ) endlich in Leeds wieder festen Boden betreten.

Dort wartete zum Glück auch noch unser Mietwagen – ein sensationeller Vauxhall Corsa (was es hier alles gibt) – auf uns und wir konnten rechtsgelenkt auf der linken Seite der Fahrbahn bei leichtem Nieselregen Richtung Bridlington losdüsen. Unterwegs haben wir noch ein wenig über Land und Leute kennengelernt, die ein oder andere Kirche und das Stadtzentrum von Leeds unsicher gemacht, bevor es Überland erst gen York und dann weiter nach Bridlington ging. Hier hat uns unsere Landlady Amanda schon sehnsüchtig erwartet und uns einen warmen Empfang bereitet. Wir dürfen in einer Bed and Breakfast-Pension in typisch englischem Stil wohnen, die wirklich jeglichem Klischee über England entspricht. Super. Schöner kann man sich eigentlich einen Besuch in England nicht vorstellen.

Nach einer etwas längeren Parkplatzsuche war dann gegen Mitternacht endlich der Tag zu Ende und wir durften uns in die Federn hauen. Anstrengend wars, aber am Ende hat doch alles geklappt. Jetzt kann einem erfolgreichen Tag bei der Winmau World Masters 2017 nichts mehr im Wege stehen. Gute Nacht!

+++ Team Austria goes Winmau World Masters +++

 

Herren:
Aaron Hardy
Sean Walsh

Jugend:
Rene Hwizda
Marco Jungwirth

 Wir wünschen unseren Teilnehmern viel Erfolg und allzeit Good Darts, auf dass Sie Österreich würdig vertreten.

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