COVID-19 Virus

Aufgrund des derzeit grassierenden COVID-19 Virus und der damit verbundenen notwendig gewordenen behördlichen Maßnahmen haben die ÖDV – Landesverbände zum Schutz unserer Spieler ihren Ligabetrieb bereits eingestellt.

Sämtliche Turniere, vom ÖDV – Ranglistenturnier bis zum Vereins internen Turnier, wurden von den jeweiligen Veranstaltern abgesagt.

Der ÖDV – Vorstand hat daher schweren Herzens einstimmig beschlossen, auch die für den 25./26. April 2020 angesetzte österreichische Meisterschaft abzusetzen und zu verschieben.

Es ist derzeit niemand in der Lage einen konkreten Zeitplan zur Weiterführung des Sportbetriebes zu erstellen. Wir werden Euch selbstverständlich umgehend über eine Aufhebung der sportlichen Einschränkungen informieren.

Wir ersuchen um Verständnis für diese Maßnahme, sie ist im Sinne unser aller Gesundheit notwendig und unerlässlich.

Mit dartsportlichen Grüßen und bleibt gesund!
Euer ÖDV – Vorstand

ÖDV in die World Disability Darts Association (WDDA) aufgenommen

World Disability Darts Association (WDDA)

Gegründet wurde die WDDA 2006 in Australien und nach langem Bemühen wurde sie 2013 von der WDF anerkannt. Mittlerweile sind Verbände aus 25 Staaten Mitglied bei der WDDA und bei 18 Mitlgiedern gibt es eigene Koordinatoren.

Geleitet wird die WDDA durch einen Vorstand er sich wie folgt zusammensetzt: Präsident, Präsident Stv., Sekretär, Kassier und die von der WDDA ernannten Koordinatoren

In erster Linie ermutigt die WDDA die nationalen Verbände sich zu engagieren. Auf diese Weise kann die WDDA mit einer etablierten Infrastruktur zusammenarbeiten, um alle Dartsspieler auch unter einem Dach zusammenzubringen.

Die WDDA ist eine integrative Organisation, die mit einer Philosophie der vollständigen Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in den Dartssport begann.

Wie kann ich Mitglied bei der WDDA werden?

Es wird in der WDDA in zwei Klassen gespielt. Jede hat ihre eigenen Zulassungskriterien, um größtmögliche Inklusion von Behinderungen zu ermöglichen. Jede hat gleichwertige, aber separate Ranglisten. Dies sind:

WDDA-Classic
Diese Klasse behart auf die Berechtigung nach den Paralymischen Richtlinien, von denen wir hoffen, dass sie irgendwann die Aufnahme von Darts in die Paralymischen Spiele beinhaltet. Die Berechtigung wir durch das Ausfüllen eines WDDA-Formulars (von einem qualifizierten
Sportmediziner) festgelegt. Nach dem erfolgreichen Ausfüllen dieses Formulars durch einen qualifizierten Sportmediziner, wird der Antragsteller in eine der beiden Klassen ST/W2 oder W1 aufgenommen. 
ST/W2 – für Spieler mit Behinderung ohne Einschränkung des Oberkörpers, welche stehend oder im Rollstuhl spielen.
W1- für Rollstuhlfaher mit Unter- und Oberkörperbeeinträchtigung, welche jedoch nur separat gespielt wird, wenn genügend (mitd. 8) Spieler an einem Event teilnehmen.

WDDA-Compris
Diese Klasse ist allen Spieler offen, welche in ihrem Land offiziell als Behindert anerkannt sind. Das medizinische Bewetungsformular der WDDA ist nicht erforderlich, lediglich der Nachweis das der Spieler als Behindert anerkannt ist. Es gibt hier keine getrennten Kategorien, und es automatisch auch alle Spieler der Classic-Klasse spielberechtigt.

Mittlerweile wird auf immer mehr WDF-Turnieren auch ein WDDA-Event ausgetragen. Für nähere Informationen stehe ich Euch gerne zur Verfügung.

Martin Binder
WDDA-Koordinator für Österreich
0676/4127031
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bimbuschi Classic´s 2020 - Bericht des Turnierleiters

bimbuschi Classic´s

2020 ist Geschichte und die Planung für 2021 hat bereits begonnen. Natürlich werden wir wieder unser Bestes geben, um für Euch ein schönes Turnier auf die Beine zu stellen.

Dank unserer vielen helfenden Hände konnte der Aufbau am Freitag zügig durchgeführt werden, und wir hatten den Spielerort, wie schon im letzten Jahr die Schleppe Event Halle, spielbereit als die ersten Teilnehmer zum Mixedbewerb eintrafen. Auf Grund der Zahlen der letzten beiden Jahre (28 und 29 Paarungen) waren unsere Erwartungen auch in dieser Richtung ausgerichtet. Was dann am Ende vom Nennschluss jedoch wirklich an Nennungen vorhanden war, hätte sich niemand erträumt.

40 (in Worten VIERZIG) Paarungen wollten an diesem Freitag den Sieg erringen. Somit hatten wir acht volle Fünfergruppen. Dank der Disziplin der Teilnehmer, jede Gruppe spielte auf zwei Boards, konnte trotz des späten Beginns um 19:30 Uhr, das Finale gegen 01:00 Uhr gespielt werden. Da wir nicht mit so vielen Teilnehmern rechneten, mussten zu späterer Stunde unsere Engel an der Bar die eine oder andere Bestellung mit den Worten „leider aus“ beantworten. Hierfür möchten wir uns entschuldigen. Wird uns hoffentlich nicht wieder passieren. Nach kurzem Reinemachen durften wir gegen 01:45 Uhr die Halle schließen und uns für den nächsten Tag ein Wenig ausruhen.

Samstag starteten wir mit 19 Damen- und 40 Herrendoppel in die nächsten Entscheidungen. Auch hier waren die Teilnehmer wieder überaus diszipliniert und es kam zu keinen großen Verzögerungen. Es wurden beinahe alle Spiele in den Gruppen auf zwei Boards gespielt, und trotz der nicht geringen Menge an Schreibern welche dies nicht richtig beherrschen bzw. techn. Hilfsmittel einsetzen mussten, konnte das Turnier schnell über die Bühne gebracht werden. Hier mein besonderer Dank, an diejenigen, welche hier eingesprungen sind. In etwa sieben Stunden waren diese beiden Bewerbe mitsamt beiden Finals hintereinander und der Siegerehrung abgeschlossen. Da der Freitag offensichtlich doch etwas intensiver gewesen ist, konnten wir die Halle bereits um 20:00 Uhr schließen, was uns dann auch sehr entgegen kam.

Für Sonntag waren wie immer die Einzelbewerbe angesetzt. Um 09:00 Uhr startete der Jugendbewerb, bei welchem wieder auch ein U14 Turnier getrennt gespielt wurde. Bei den „kleinen“ waren 4, und den Junioren 6 Teilnehmer gemeldet. Hier hätten wir eigentlich mit ein Wenig mehr Beteiligung gerechnet, doch die Anwesenden haben durch die Qualität die geringe Teilnehmeranzahl mehr als wettgemacht. Bis zum Beginn der Hauptbewerbe konnten die beiden Guppen in Ruhe abgespielt werden, und sich die Teilnehmer (bis auf einen spielten alle auch den Hautpbewerb mit) sich auf das nächste Turnier vorbereiten.

Auf Grund der Teilnehmerzahlen an den beiden Vortagen, war die Befürchtung einiger Spieler, das es zu einem KO Turnier kommt nicht unbegründet. Um ehrlich zu sein, 40 Mixed-, 19 Damen- und 40 Herrendoppel, so unwahrscheinlich sind dann 41 Damen- und 81 Herrreneinzel nicht. Da wir ja bekanntlich „nur“ 24 Boards zur Verfügung haben, ging sich das mit dann 33 Damen und 74 Herren geradeso nochmal aus. Und abermals waren es beinahe nur Fünfergruppen. Im Einzel ist es jedoch nicht möglich auf zwei Boards zu spielen, und so bleibt es mir nur einmal mehr mich bei den Teilnehmern zu bedanken, das die Gruppen sehr zügig abgespielt wurden. Tatsächlich ist es sich diesmal so ausgegangen, das während die Herren die erste KO Runde spielte, die Damen mit den Gruppen fertig waren, und wir in beiden Bewerben gleichzeitig die 1/8-Finals starten konnten. Gleichzeitig wurden auch die beiden ½ Finals der Jugend gespielt.

Die Finals wurden allesamt auf dem Finalboard ausgetragen, und es waren auch durchwegs spannende und hochklassige Spiele zu bewundern. Vor allem hervorheben möchte ich hier das Jugendfinale. Die beiden Finalisten sind sozusagen noch „Frischlinge“. Mario war an seinem dritten Turnier und Samuel an seinem zweiten, und sie zeigten beide, warum sie hier im Finale stehen. Von diesen beiden, werden wir in den nächsten Jahren noch viele gute Spiele sehen.

Nach einem kurzen Break für die Siegerehrung der Jugend, ging es dann gleich mit dem Damenfinale weiter. Hier wurde natürlich, um der Spannung keinen Abbruch zu tun, bis in das entscheidende Leg gespielt. Bei den Herren ging es dann etwas flotter zur Sache. Beim Spielstand von 5:0 hatte Christian die Chance das Spiel mit einer 160 für sich zu entschieden, verfehlte jedoch die D20 und Aaron holte sich das sechste Leg. Christian sicherte sich dann zum zweiten Mal in Folge den Sieg.

Im Zuge der Siegerehrung wurde dann wieder unser „White Wash – Cake“ vergeben. Eigentlich ist dieser für die Dame gedacht, welche in der RR kein Leg gewinnt. Dies ist heuer nicht eingetreten, so wurde er unter den noch anwesenden Damen, welche kein Spiel in der Gruppe gewonnen haben verlost.

Auch das „Frustkistchen“ haben wir wie in den letzten Jahren wieder verlost. Dieses können jene gewinnen, welche nicht aus den Gruppen in den Hauptraster aufgestiegen sind, und bei der Siegerehrung noch anwesend sind.

Besonders überrascht waren wir, das wir heuer Teilnehmer aus der Schweiz und Irland bei uns begrüßen durften. Ein Umstand mit dem überhaupt nicht zu rechnen war, da das Turnier ja nur innerhalb von Österreich ausgeschrieben ist. Mit einer Gesamtnennzahl von 315, dürfen wir einen neuen Rekord an Teilnehmern bei den bimbuschi Classic`c verbuchen.

Mein besonderer Dank geht an so viele, das ich mit Sicherheit den einen oder anderen jetzt vergessen werde. Ich beginne mal in der Küche: Bimbo, Uschi, Susi, Peter, Birgit usw., an der Theke: Uschi, Susi, Katrin, Gabriel, Peter, Nina, Barbara. Gesamte Halle: Brigitte, Manuela, Barbara, Uschi, Susi, Izidor, Dominik, Christian, Gabriel. Auf- und Abbau: Gabriel, Bimbo, Christian, Izidor, Peter, Marcel, Uschi, Susi. Der Turnierleitung: Nici (seit dem ersten Turnier, macht sie diese mit mir), Jaho Andreas, er hat fast den ganzen Sonntag mehr oder weniger meinen Platz eingenommen, und ich konnte das Turnier vor Ort überwachen, Schreiber und Spieler suchen. Vielen Dank. Mit Sicherheit habe ich nicht alle genannt, denn es war mir nicht möglich alle unserer helfenden Hände zu sehen.

Auch möchte ich Connie nicht vergessen, die uns wieder mit ihrem Equipment besuchte um das Turnier auch in Bildern festzuhalten.

Zuletzt, aber auf keinen Fall das Letzte. Allen Teilnehmern an unserem Turnier ein herzliches Dankeschön. Ohne Euch könnten wir das Turnier nicht austragen. Vielen Dank für das Vertrauen, welches ihr uns entgegen bringt um an diesem Turnier teilzunehmen.

Besonders freut es mich, das sämtliche Bewerbe ohne gröbere Verzögerung durchgeführt werden konnten. Dieser Umstand ist jedoch nicht dem Veranstalter, oder mir als Turnierleitung geschuldet. Das ist etwas, das nur die Spieler schaffen können, da die Spiel ohne lange Pausen zügig abgehalten wurde. Wenn ein Schreiber, aus „unerklärlichen Gründen“ wieder einmal „unauffindbar“ war, stellte dies offensichtlich kein großes Hindernis dar, da sich immer wieder ein Freiwilliger (hin und wieder wurde natürlich einfach jemand „Freiwillig“ rekrutiert) fand der die Aufgabe übernommen hat.

Leute! Ihr wart einfach Spitze!

Mit solchen Teilnehmern ist die Ausrichtung eines Turniers einfach Wunderbar.

Hier noch ein kleiner Vergleich zum Turnier aus dem Jahre 2019

  2019 2020  +/-
Mixed 28 (56) 40 (80)

+12 (24)

DD 15 (30) 19 (39) + 4   (8)
HD 33 (66) 40 (80) + 7 (14)
Jugend 8 6 -2
Bambini 4 4 0
DE 23 33 +10
HE 55 74 +19
Gesamt 242 315  +73

 

In diesem Sinne: Nicht vergessen 19.- 21. Februar 2021 ist es wieder so weit. Da stehen die nächsten bimbuschi Classic´s auf dem Programm. Die Planung und Vorbereitung hat bereits begonnen.

Martin Binder
Turnierleitung und Obmann

Alle Ergebnisse als PDF

ÖDV-Ranglisten nach neuem Punkteschema verfügbar!

Ab sofort sind auf der Homepage des ÖDV neben der derzeit noch maßgeblichen Rangliste unter dem neuen Menüpunkt "Ranglisten (neu)" auch die Rankings entsprechend dem neuen Punkteschema abrufbar! Ab Juli 2020 wird die neue Rangliste die bisherige Wertung ablösen, daher sind bereits jetzt alle Ergebnisse von Ranglistenturnieren seit Juli 2019 berücksichtigt! Besonderes Highlight: jeder gemeldete Spieler, der an einem Ranglistenturnier teilgenommen hat, findet sich nun auch in der Rangliste wieder!

Bericht vom Darts-Contol Cup 2020

Insgesamt fanden stolze 80 Herren und 14 Damen den Weg ins Jufa Hotel in Wien Simmering, wo jährlich mit der Darts-Control-Cup das erste ÖDV-Ranglistenturnier des Jahres auf Wiener Boden stattfindet, in diesem Jahr bereits zum 15.Mal in der Geschichte des Vereins. Des Weiteren starteten auch ganze 17 Teilnehmer im vorangestellten Jugendbewerb, der mit Beginn um 09:00 Uhr den ersten Programmpunkt des dritten und letzten Bewerbstages darstellte. 

Aus drei 4er und einer 5er-Gruppe, sowie den Viertelfinalspielen gingen schließlich Rene Hwizda, Mario Starcevic, Sebastian Fohringer und Raphael Rokus als Semifinalisten hervor. Da der Herrenbewerb zu diesem Zeitpunkt ebenfalls bereits in den Startlöchern stand, hieß es für die vier verbliebenen Siegesanwärter aber zunächst volle Konzentration auf den nächsten Bewerb, in dem nicht nur die vier Semifinalisten des Jugendturniers eindrucksvoll zeigten, dass die nächste Generation der heimischen Dartsszene nach vorne drängt uns Druck auf die arrivierten Kräfte ausübt.

So konnten insgesamt 6 Jugendliche die Gruppenphase überstehen und sich für die K.O. Spiele qualifizieren. Niklas Trojan scheiterte knapp im 16/Finale 3-4 an Felix Losan, gleichsam Elias Trummer. Nevio Mitnacht, Rene Hwizda und Sebastian Fohringer scheiterten im Achtelfinale und Raphael Rokus musste sich sogar erst im Viertelfinale Hannes Schnier nach einem harten Kampf mit 2-4 geschlagen geben. Dass es für Raphael trotzdem nicht für den Einzug ins Jugendfinale gereicht hat, zeigt um die hohe Qualität des Bewerbs. Denn im Anschluss an die Herren-Viertelfinali kam es dann nun zu den Halbfinalspielen, in denen Rene Hwizda und Sebastian Fohringer jeweils die Oberhand behielten. Im Endspiel am Finalboard, das mit Live-Scores im Internet, Caller und Publikum Bühnenflair hatte, flatterten den beiden zunächst etwas die Nerven und sie konnten nicht ganz an dem Level anknüpfen, das sie bereits den restlichen Tag über gezeigt hatten. Je länger die Partie dauerte, desto besser kamen die beiden aber ins Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Das Spiel ging schließlich in den Decider, wo sich Sebastian Fohringer nach bemerkenswertem Comeback nach einem 0-2 Rückstand doch noch zu seinem ersten ÖDV-Titel spielte.

Um 11:30 Uhr kam es dann zu Damen- und Herren-Einzel, in denen durch die wie vorangestellten Teilnehmerzahlen von 14 bzw. 80 eine erste Einteilung in Round Robins vorgenommen wurde. In vier Gruppen bei den Damen und 16  Gruppen bei den Herren starteten gegen die Mittagsstunde die Partizipanten ihre ersten Spiele, die schließlich die ersten zwei SpielerInnen jeder Gruppe in das K.O. Raster befördern sollten.

Viele hochklassige und knappe Spiele beförderten schließlich die Wettstreiter Benjamin Fasching, Hannes Schnier, Markus Straub und Daniel Bayer bei den Herren, sowie bei den Damen in die Semifinalspiele.

In der ersten Halbfinalbegegnung zwischen Hannes Schnier und Benjamin Fasching demonstrierte Schnier seine gute Form und gewann am Ende deutlich mit 5-1. Im zweiten Halbfinale der Herren kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem Vorjahressieger Daniel Bayer und Markus Straub. Bayer hatte sich bereits durch einige knappe Matches gekämpft und war weiter gewillt die Ranglistenpunkte des letzten Jahres, den Wanderpokal und natürlich Ruhm und Ehre zu verteidigen, doch auch Markus Straub wollte sich unbedingt ein Finalduell mit seinem Klubkollegen erspielen. Und gab das Match nicht spielerisch einiges her, sondern war auch an Spannung kaum zu überbieten. Am Ende behielt Straub in diesem Semifinalkrimi die besseren Nerven und gewann 5-4.

Bei den Damen zogen Catalina Pasa, Kerstin Rauscher, Jasmin Schnier und Daniela Neumayer in die  Halbfinali ein. Mit Pasa war damit, wie bei den Herren noch die Siegerin des Jahres 2019 und damit die Titelverteidigerin im Rennen. Und dieser vermeintlichen Favoritenrolle konnte sie auch gerecht werden und buchte als erstes ein Ticket für das Finale. Das zweite solche holte sich Daniela Neumayer nach einem starken Halbfinalauftritt ab.

Den zusätzlich ausgetragenen Hoffnungsbewerb für alle bereits in der Round Robin ausgeschiedenen Spieler konnte Pascal Ridwald für sich entscheiden.

Im Herren-Finale, das den letzten spielerischen Tagespunkt setzte, war mit dem klubeigenen Duell zwischen Hannes Schnier und Markus Straub ebenfalls Brisanz geboten. Besonders bemerkenswert ist außerdem, dass sich die beiden noch tags davor in Hildesheim an der europäischen Q-School der PDC versuchten, trotz Reisestrapazen allerdings nichts an spielerischer Qualität einbüßten. Auch nicht im Endspiel, in dem Markus Straub zwar noch den Bullwurf gewann, danach aber stets etwas hinterher war. Am Ende machten sich wohl in manchen Phasen auch die lange Reise und der ebenfalls bereits lange Turniertag bemerkbar und Straub konnte verständlicherweise nicht mehr 100% abrufen und musste so am Ende Schniers Kaltschnäuzigkeit Tribut zollen. Dieser spulte unbeirrt, in beeindruckender Manier, sein Spiel Leg für Leg ab und ließ keine Chance ungenützt. Am Ende gewann „The Ram“ klar mit 6-1 und holte sich damit nach dem Dreikönigsturnier in Linz bereits seinen zweiten Titel im neuen Jahr. Das sehr hohe Niveau des Spiels gibt auch die Statistik wieder. So fielen in sieben Legs insgesamt sechs 180er, zwei davon auf Seiten Straubs, ganze vier 180er konnte Hannes Schnier verbuchen.

Im Damenfinale standen sich Catalina Pasa und Daniela Neumayer gegenüber. In einem teils starken Finale machte Pasa von Beginn an klar, dass Pasa ihren Titel aus dem letzten Jahr verteidigen will und den Wanderpokal ebenfalls weiter ihr Eigentum wissen will. Daniela Neumayer wehrte sich zwar und kam nochmals heran, am Ende triumphierte aber auch 2020 erneut Catalina Pasa im Finale mit 5-2. Auch für sie ist es bereits der zweite Titel in diesem Jahr, da sie wie Schnier bereits das Dreikönigsturnier in Linz gewinnen konnte.

 

 Zu erwähnen ist auch noch, dass auch beim Darts-Control-Cup ein Ticket als Teilnahmeberechtigung für die World Masters 2020 an den Sieger vergeben wurde. Bei der Jugend konnte Sebastian Fohringer sich damit bereits für das Turnier qualifizieren, die Herren- und Damen-Einzel-Sieger Schnier und Pasa gewannen ein solches bereits beim ersten Turnier diesen Jahres in Linz.

Zum Abschluss kam es zur wohlverdienten Siegerehrung. Neben schönen Siegerfotos gab es Urkunden, Pokale, Preisgelder und eben auch World Masters-Tickets für die Sieger, die jeden der Genannten mit einer haptischen Bestätigung ihres Erfolges sicherlich glücklich auf den Heimweg geschickt hat.

Wir gratulieren den Siegern herzlichst und freuen uns bereits auf die nächsten Turniere!

Ergebnisse im Detail:

 Herren Einzel:

Achtelfinale:
Patrick Schober - Felix Losan 4-3
Benjamin Fasching – Nevio Mitnacht 4-3
Raphael Rokus – Sebastian Fohringer 4-1
Hannes Schnier – Rene Hwizda 4-0
Markus Straub – Yang Yu 4-2
Robert Mayer – Marco Jungwirth 4-2
Daniel Bayer – Paul Schnecker 4-3
Manuel Bilek – Manuel Hartweg 4-2

Viertelfinale:
Benjamin Fasching – Patrick Schober 4-0
Hannes Schnier – Raphael Rokus 4-2
Markus Straub – Robert Mayer 4-3
Daniel Bayer – Manuel Bilek 4-3

Halbfinale:
Hannes Schnier – Benjamin Fasching 5-1
Markus Straub – Daniel Bayer 5-4

Finale:
Hannes Schnier – Markus Straub 6-1

 

Damen Einzel:

Viertelfinale:
Catalina Pasa - Anna Kucsik 3-1
Jasmin Schnier - Elisabeth Holten 3-2
Daniela Neumayer - Tanja Pejkovic 3-1
Kersin Rauscher - Patricia Jahodinsky 3-2

Halbfinale:
Catalina Pasa - Jasmin Schnier 4-0
Daniela Neumayer - Kersin Rauscher 4-1

Finale:
Catalina Pasa – Daniela Neumayer 5-2


Jugend:

Viertelfinale:
Sebastian Forhinger – Marvin Schwächerl 3-0
Raphael Rokus – Marcel Schlüpfinger 3-1
Mario Starcevic – Moritz Pichler 3-2
Rene Hwizda – Niklas Trojan 3-0

Halbfinale:
Rene Hwizda – Mario Starcevic 3-1
Sebastian Fohringer – Raphael Rokus 3-1

Finale:
Sebastian Fohringer – Rene Hwizda 4-3

Darts-Contol Cup 2020 - Samstag

Nachdem es sich der Veranstalter nicht nehmen ließ, am Freitag im Rahmen der klubeigenen Turnierserie „Hot Friday“ bereits einen offenen Warm-Up-Bewerb auszuspielen, bei dem am Ende Manuel Hartweg triumphieren konnte, kam es samstäglich wie üblich zu den Doppel-Bewerben.

In gut besetzten Herren, wie Damen-Feldern fanden schließlich Marcel Steinacher mit seinem Partner Benjamin Fasching einerseits und Leo Nürnberger und Richard Rieder andererseits bei den Herren und Daniela Neumayer mit Christiane Muzik, sowie das Mutter-Tochter-Gespann zwsichen Kerstin und Carina Rauscher bei den Damen den Weg in die Finalpartien.
Nach teils hochklassigen Finalspielen setzten sich am Ende Steinacher/Fasching und Rauscher/Rauscher durch und konnten die ersten vergebenen Trophäen des 15.Darts-Control-Cups gen Himmel wuchten.

Das im Anschluss ausgetragene, nicht für die ÖDV-Rangliste relevante Mixed-Turnier konnte das Duo Thomas Krejci/ Daniela Neumayer durch einen Finalerfolg gegen Michael Fürnkranz und Tina Hartung für sich entscheiden.

Ergebnisse im Detail:

Damen Doppel:
Finale:
K. Rauscher/ C. Rauscher – D. Neumayer/ C. Muzik 5-1

Herren Doppel:

Viertelfinale:
L. Nürnberger/ R. Rieder – M. Gabriel / M. Filip 4-1
L. Teke/ A. Perndl – M. Maraboglu/ A. Nagelschmied 4-1
D. Burger/ A. Pur – P. Freysinger/ E. Masin 4-1
M. Steinacher/ B. Fasching - G. Drobick/ S. Karacic 4-1

Halbfinale:
L. Nürnberger/ R. Rieder – L. Teke/ A. Perndl 5-3
M. Steinacher/ B. Fasching – D. Burger/ A. Pur 5-3

Finale:
M. Steinacher/ B. Fasching – L. Nürnberger/ R. Rieder 6-3

Mixed:
Halbfinale:
M. Fürnkranz/ T. Hartung – R. Chreiska/ R. Rauscher 3-2
T. Krejci/ D. Neumayer – J. Hatos/ A. Kursik 3-1

Finale:
T. Krejci/ D. Neumayer – M. Fürnkranz/ T. Hartung 4-2

2 Vorstandsposten neu besetzt

Bei der außerordentlichen Generalversammlung am 11.1.2020 in Linz wurden 2 Vorstandsposten neu besetzt.

Katrin Spitzer und Ernst Prechtl legten auf eigenen Wunsch ihre Ämter als Schriftführerin und Kassier zurück. Wir bedauern dies sehr und bedanken uns ganz herzlich bei beiden für das Engagement und den Einsatz in den letzten Jahren!

Als neuer Schriftführer wurde Marco Molterer aus Oberösterreich gewählt und das Amt des Kassiers übernahm zusätzlich zu seiner bisherigen Tätigkeit als Pressereferent der Wiener Paul Freysinger. 

Marco Molterer (Schriftführer) Paul Freysinger (Kassier und Pressereferent)

Österreichische Vereinsmeisterschaft 2019

Am 30.11. & 1.12.2019 fanden im Altmannsdorferhof bei  St. Pölten die 19. Österreichischen Vereinsmeisterschaften statt. Erstmals wurde ein neuer Modus gespielt, bei dem auf einen Einzel- und Doppelbewerb verzichtet und alles in einem Teambewerb gespielt wurde. Es gab in jedem Match 4 Einzel, ein offenes Doppel und ein Mixdoppel wobei jeweils 3 Legs ausgespielt wurden. Jedes gewonnene Leg brachte einen Punkt für die Teamwertung.

15 Teams (das 16te Team musste leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen) starteten in die Meisterschaft und am Endes setzten sich die Bad Boys 1 knapp vor dem DC Zwölfaxing und den Bad Boys 2 durch.

Es war ein bis zum Schluss spannender Bewerb bei dem die Platzierungen sowohl an der Spitze als auch im Rest des Telnehmerfeldes bis zum Ende immer wieder wechselten und oft nur ein einziger Punkt entschied.

Jeder Spieler, jede Spielerin hatte über das Wochenende 84 Legs zu spielen, was manchen an die Grenzen von Kondition und Konzentration führte aber von allen souverän gemeistert wurde.

Herzliche Gratulation an die Sieger und vielen Dank an alle Teilnehmer und den Gastgeber, den ASKÖ Steel Dart Club Hippolyt.

Hier der Endstand:

Bad Boys 1      168
Zwölfaxing       163
Bad Boys 2      152
bimbuschi 1     151
Bad Boys 3      150
An Sporran      145
Hippolyt 1        138
Dilettanten       136
bimbuschi 2     118
Babylon 1        109
La Palma          106
Vienna Tigers 106
Babylon 2        104
Hippolyt 2        84
Mission 09       62

Team Austria goes L-Style One80 World Masters

Der österreichische Dartsverband darf voller Stolz die Teilnehmer an der L-Style One80 World Masters 2019 für das Team Austria bekannt geben:

Herren:
Aaron Patrick Hardy
Hannes Schnier
Patrick Schober
Paul Freysinger
Florian Haider
Marco Jungwirth

Damen:
Jasmin Schnier

Jugend:
Dominik Ortner
Marcel Schlüpfinger

Begleitet wird das Team Austria von Jugendbetreuer Dietmar Schuhmann.

Wir wünschen unseren Teilnehmern viel Erfolg und allzeit Good Darts, auf dass Sie Österreich würdig vertreten.

WDF World Cup 2019

Von 7.-12. Oktober findet die 22. Ausgabe des WDF World Cup  im rümänische Cluj-Napoca statt. Es ist  mit  54 Herren-Teams, 48 Damen-Teams und 20 Jugend-Teams der WDF World Cup mit den meisten Teilnehmern aller Zeiten.

Der WDF World Cup ist der größte internationalen Teamwettbewerb der im Darts existiert. Er wird alle 2 Jahre veranstaltet und besteht aus einem  Bewerb für Herren (Team - 4 Spieler, Einzel und Doppel), einem Bewerb für Damen (Team - 4 Spielerinnen, Einzel und Doppel) und einem Bewerb für die Jugend (2 Burschen und 2 Mädchen): Einzel, Doppel und Mixed.

Für Österreich sind dabei:

Damen: Christiane Muzik, Daniela Neumayer, Catalina Pasa und Kerstin Rauscher
Herren: Daniel Bayer, Alireza Ghafouri, Aaron Hardy und Markus Straub
Mädchen: Tabea Branka und Carina Rauscher
Burschen: Dominik Ortner und Marcel Steinacher

Teambetreuer:
Dietmar Schuhmann und Heinz-Peter Engertsberger

 

Berichte, Fotos und Videos werden laufen auf unserer Facebookseite veröffentlicht.

Übertragungen:

Livescoring von DartConnect

Livestream von einzelnen Spielen auf Winmau TV

 

 

 

WDF World Cup 2019

+++ Team Austria +++

 

Mit Stolz darf der ÖDV das aktuelle Nationalteam vorstellen, das vom ÖDV-Vorstand per einstimmigem Beschluss ausgewählt wurde und im Oktober die Republik Österreich beim World Cup in Cluj-Napoca/Rumänien vertreten wird:

Mädchen:
Carina Rauscher
Tabea Branka

Burschen:
Marcel Steinacher
Dominik Ortner

Damen:
Daniela Neumayer
Catalina Pasa
Kerstin Rauscher
Christiane Muzik

Herren:
Aaron Patrick Hardy
Alireza Ghafouri
Markus Straub
Daniel Bayer

Zusammen mit den Teammanagern Dietmar Schuhmann und Heinz-Peter Engertsberger werden wir uns in den kommenden Wochen vorbereiten und alles für Österreich geben.

Dazu wünschen wir unserem Team alles erdenklich Gute und vor allem Good Darts!

#teamaustria

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